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Die Sächsische Bläserphilharmonie

Das besondere Kulturorchester

Das bis heute einzige professionelle Kulturorchester in ausschließlicher Bläserbesetzung wurde 1950 unter dem Namen Rundfunk-Blasorchester Leipzig gegründet und war insgesamt 41 Jahre für den Rundfunksender in Leipzig tätig. In dieser Zeit machten nicht nur die unzähligen Rundfunk- und Fernsehsendungen, sondern auch der unverwechselbare Klang, das Orchester über die Landesgrenzen hinaus bekannt und beliebt. Die musikalische Arbeit in den Rundfunk- und Aufnahmestudios ist bis heute ein wichtiger Gradmesser für die hohe künstlerische Qualität.

Um seine sinfonischen Potenziale und die künstlerische Qualität zukünftig verstärkt betonen zu können, firmiert der Klangkörper seit 2010 unter dem neuen Orchesternamen Sächsische Bläserphilharmonie.

Das Orchester hat in nunmehr 60 Jahren seines Bestehens mit vielen namhaften Instrumentalisten, Sängerinnen und Sängern sowie Dirigenten aus aller Welt zusammengearbeitet. Für die Sächsische Bläserphilharmonie gilt ein hoher Anspruch, der stets mit positiver Resonanz bei Publikum und Fachkritik gewürdigt wird. Für die Musiker ist dies Bestätigung und zugleich Ansporn die künstlerische Ausdruckskraft ständig zu verfeinern.

Während seiner Tourneetätigkeit besuchte das Orchester viele Staaten in Europa und Übersee, wo es an internationalen Musikfestivals teilnahm und in renommierten Konzertsälen gastierte.

Mit der Einführung des Kulturraumgesetzes in Sachsen wurden 1995 dem Orchester als eigenständige Institution neue Aufgaben zur Pflege, Förderung und Entwicklung des Musiklebens im Freistaat Sachsen übertragen. Neben den neuen Konzertreihen in der Region um Leipzig gründete das Ensemble die Bläserakademie Sachsen, heute Deutsche Bläserakademie. Beide Institutionen werden durch den Kulturraum Leipziger Raum gefördert.