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Die Deutsche Bläserakademie Bad Lausick

Der 3,1 Mio Euro teure Neubau der Deutschen Bläserakademie im Kurpark Bad Lausick wurde mit rund 1,5 Mio Euro vom Land Sachsen (Sächsisches Staatsministerium für Wissenschaft und Kunst) sowie vom Landkreis Leipzig mit rund 1,6 Mio Euro getragen. Die Planung dieses Gebäudes wurde durch das in Bad Lausick ansässige Architekturbüro Höer durchgeführt.

Damit entstand in der traditionsreichen Kurstadt Bad Lausick ein neuer Gebäudekomplex für eine musisch-kulturelle Nutzung, die in moderner Art und Weise eine professionelle Orchesterarbeit und regionales Amateurmusizieren vereint.

Mit dem Neubau wurden die lang ersehnten Proben- und Akademieräume geschaffen, die den musikpädagogischen Angeboten der Deutschen Bläserakademie und der künstlerischen Bedeutung der Sächsischen Bläserphilharmonie gerecht werden.

Das Nutzungskonzept


Das Nutzungskonzept des Hauses sieht eine gemeinsame Verwendung der Räumlichkeiten durch verschiedene Einrichtungen des Landkreises Leipzig vor.
Hauptnutzer der Immobilie ist die vom Kulturraum Leipziger Raum geförderte Sächsische Bläserphilharmonie / Deutsche Bläserakademie GmbH. Sie nutzt im Erdgeschoss den zentralen Saal als Probenraum, angegliederte Archiv-, Technik- und Lagerräume, sowie zwei Seminarräume für Lehrveranstaltungen. Im Obergeschoss befinden sich die Einspielräume für die Musiker und der gesamte Verwaltungstrakt des Unternehmens.

Ein weiterer Nutzer der Immobilie ist die Musikschule Muldental "Theodor Uhlig" und die Weiterbildungsakademie des Landkreises Leipzig (Volkshochschule Muldental). Diese sind im Erdgeschoss in fünf separaten Räumen untergebracht.
Außerdem findet die Stadtmusik Bad Lausick in der Deutschen Bläserakademie ein neues Zuhause.

Funktionalität und Schönheit

Die Deutsche BLäserakademie bildet eine Schnittstelle zwischen Stadt und Natur und stellt somit eine Verbindung zwischen örtlichen und funktionellen Gegenheiten dar. Man kann sagen, dass das Haus "aus dem Berg wächst", und so ein harmonisches Einheitsbild im Kurpark entstehen lässt.

Das Kernstück der räumlichen sowie funktionellen Struktur des Gebäudes bildet der Probensaal.  Er ist der "zentrale Punkt", von ihm geht alles aus und um ihn dreht sich alles. Die Tatsache dass er sich sowohl in seiner Funktion als auch seiner Geometrie deutlich von den anderen Musikhausräumen unterscheidet, wird durch das "Herausheben" unterstrichen. Der Probensaal überragt das restliche Gebäude,  zusätzlich betont das umlaufende Glasdach den solitären Charakter des Klangkörpers.