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Konzert- und Akademiereise nach Venezuela 2012

Auf Einladung der venezolanischen Staatsstiftung „El Sistema“ und mit Unterstützung des Auswärtigen Amtes Deutschlands konnte die Sächsische Bläserphilharmonie vom 7. bis 16. Mai eine Konzert- und Akademiereise nach Venezuela antreten. Das Orchester war auf seiner einwöchigen Reise mit drei Konzerten und vier Akademieprojekten in Venezuela präsent.

Eine herzliche Begrüßung erfuhr die Sächsische Bläserphilharmonie unmittelbar nach ihrer Ankunft in Venezuela. Der geschäftsführende Botschafter Deutschlands Herr Christoph Sander (Bild Mitte) empfing das Orchester und zahlreiche Vertreter aus Politik, Wirtschaft und Kultur in der deutschen Residenz in Caracas. In einer Ansprache betonte er den internationalen Kulturaustausch als wichtige Botschafterfunktion und wünschte der Sächsischen Bläserphilharmonie eine erfolgreiche Konzert- und Akademiereise.

Am Mittwochabend feierte ein überwältigtes Publikum die Sächsische Bläserphilharmonie mit frenetischen Beifallsstürmen und stehenden Ovationen im großen Konzertsaal des Musikzentrums von Caracas. Unter Leitung seines Chefdirigenten Thomas Clamor spielte der Klangkörper ein zweigeteiltes Programm mit Werken von Mendelssohn-Bartholty, Wagner, Bernstein und Gershwin. Das überwiegend junge Konzertpublikum ließ das Orchester erst nach mehreren Zugaben von der Konzertbühne gehen.

Unter den Zuhörern befand sich auch Maestro José Antonio Abreu, der Gründer der venezuelanischen Staatsstiftung „Fundamusical“, weltweit als „El Sistema“ bekannt. Er bekundete seine große Begeisterung und betonte die einzigartige Klangkultur und Transparenz der Sächsischen Bläserphilharmonie, „…noch nie habe ich solch eine Klangvielfalt eines Bläserensembles gehört.“

Neben dem eigenen Konzert arbeiteten die sächsischen Musiker als Dozenten in verschiedenen Musikzentren „Nucleos“ der Staatsstiftung und mit der „Banda Sinfonica“ Caracas. In einem gemeinsamen Konzert, ebenfalls unter der künstlerischen Gesamtleitung von Thomas Clamor, erklangen u.a. Werke von Mussorgski und  Ravel  in den Fassungen für großes sinfonisches Blasorchester. Zum Ende der Begegnung wurde die Weiterführung der Zusammenarbeit in einer kontinuierliche Kooperation besprochen, um den künstlerischen und musikpädagogischen Austausch zwischen Venezuela und Deutschland zu vertiefen.

Konzertreise Österreich - Stift Melk 2012

Die Konzertreise der Sächsischen Bläserphilharmonie in Österreich begann mit einem Auftritt im Rahmen der Promenadenkonzerte 2012. Die Zuschauerreihen in der Kaiserlichen Hofburg waren restlos besetzt, Stehplätze waren ebenfalls rar. Mehr als 1800 Zuhörer erlebten das Konzert der Sächsischen Bläserphilharmonie. Mit einem französischen Programm, das Werke von Maurice Ravel und Georges Bizet umfasste, wusste das Orchester unter der Leitung seines Chefdirigenten Thomas Clamor zu begeistern.

„Dieser Abend ist ein besonderer Höhepunkt im gesamten Festival-Programm“, sagte Veranstalter Alois Schöpf. Er lud das in Bad Lausick beheimatete Orchester, dass schon mehrfach in Innsbruck zu Gast war, auch für das kommende Jahr wieder ein.

Der Ausnahmetrompeter James Morrison (Foto Mitte) stand am 10. Juli gemeinsam mit der Sächsischen Bläserphilharmonie in der Stiftskirche Melk auf der Bühne. Das Ensemble aus Bad Lausick hatte das von ihm komponierte Werk „Fanfare Stift Melk“ in ihr Konzertrepertoire aufgenommen. Da James Morrison zu einem Workshop in Melk anwesend war, entschied er sich spontan die Solo-Trompete in seinem Werk als Auftakt für das Konzert zu spielen. 


Foto: Michael Nestler

18. August 2012 "Aufgetaucht" - Flutgedenken in Grimma

Die Sächsische Bläserphilharmonie präsentierte am 18.08.2012 unter der Leitung von Thomas Clamor sinfonische Werke der populären Klassik eingebettet in ein Gesamtkunstwerk einer Klang- und Lichtkunstperformance im Flusstal am Altstadtufer. Die Landschaftssinfonie erzählte in sieben Bildern, unterstützt durch Rezitation und Gesang u.a. von Respekt und Demut vor der Natur aber auch von der Kraft und Solidarität der erfahrenen Gemeinschaftsleistung. Es erklangen Werke von Christian Sprenger (*1976), Edward Grieg (1843-1907), George Gershwin (1898-1937), Leonard Stephen Mellilo (*1957), Harald Arlen (1905-1986), Georg Friedrich Händel (1685-1759) in Bearbeitungen von Siegmund Goldhammer, Günter Oppenheimer, Hans Joachim Rhinow und B. Matthey.