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Katharina von Bora - Kammeroper

Die Künstler

Sächsische Bläserphilharmonie

Leitung: Thomas Clamor

Universitätschor Dresden

Leitung: Christiane Büttig

Der Universitätschor Dresden e.V. gehört zu den ältesten kulturellen Ensembles der TU Dresden. Er ist mit über 200 aktiven Sängern (Stand 2015) deren größte künstlerische Gruppe. Die ständig steigende Sängerzahl zeigt das vitale Interesse der Studenten, Alumni und Dozenten unterschiedlicher Studienrichtungen an einer anspruchsvollen künstlerischen Betätigung. Mit dem Wiederaufbau der Universität nach dem zweiten Weltkrieg gegründet, prägt der Chor seit 65 Jahren durch sein abwechslungsreiches Programm das Kulturleben an der Universität und in der Landeshauptstadt Dresden mit und wirkt weit über deren Grenzen hinaus. Als Mitglied im Verband Deutscher Konzertchöre trägt er zur Pflege wertvoller Chormusik aller Epochen, Gattungen und Stilen in Aufführungen von künstlerisch hohem Anspruch bei. Eine gute musikalische Vorbildung vieler der im Chor singenden Studierenden erlaubt neben dem großen Sinfoniechor das Bestehen eines hochmotivierten Kammerchores mit etwa 40 Sängern, der stilistische Offenheit auf hohem musikalischen Niveau repräsentiert.
Der jungen Dirigentin Christiane Büttig gelang es mit ihrer Übernahme des Ensembles im Sommer 2012 das musikalische Profil des Chores weiter zu schärfen. Zudem wurde die neue und in Dresden Beachtung findende  Konzertreihe Regel|Freiheit ins Leben gerufen, die thematisch geschickt klassische und zeitgenössische Musik in Dialog treten lässt.
Konzertreisen führten den Chor in den letzten Jahren nach Kopenhagen (Dänemark), Sankt Gallen (Schweiz), Wismar und Breslau (Polen) sowie im Sommer 2014 eine Woche lang per Fahrrad durch Thüringen und Sachsen-Anhalt. Zum Profil des Chores gehören auch internationale Kooperationen und Studienakademien (Jazz 2013).

Kathrin Göring (Mezzosopran)

als Katharina von Bora

Kathrin Göring absolvierte in Leipzig und in Dresden mit Auszeichnung ihr Gesangsstudium. Sie war 1998 Mitglied der European Union Opera mit der sie im Festspielhaus Baden-Baden und in Paris auftrat. 1998 wurde ihr ein Stipendium des Richard Wagner Verbandes Leipzig zugesprochen. Eine rege Konzerttätigkeit, insbesondere Liederabende, führten sie in verschiedene deutsche Städte (z.B. Landesfunkhaus Hannover, Gewandhaus Leipzig, Bayrischer Rundfunk). Gastengagements erhielt sie an der Deutschen Oper Berlin, Deutschen Oper am Rhein, Aalto Theater Essen, dem Opernhaus Chemnitz, Theater Kiel, und Bremen. Sie ist Stipendiatin des Deutschen Musikrates 2001 und gewann verschiedene Gesangspreise bei internationalen Gesangswettbewerben. Seit 2001 ist Kathrin Göring festes Mitglied der Oper Leipzig.

Johannes G. Schmidt (Bariton)

als Martin Luther

Zunächst studierte Johannes G. Schmidt Musikpädagogik, ehe er an der Dresdner Musikhochschule ein Gesangsstudium aufnahm, welches er mit einem Aufbaustudium in der Lied- und Konzertklasse von Prof. Christian Elßner und KS Prof. Olaf Bär abschloß. Studienaufenthalte führten ihn außerdem an die Musikhochschule Wrocław (Polen).
Mittlerweile ist er, insbesondere auf dem Gebiet der Alten Musik, durch seine stilsichere und ausdrucksstarke Interpretation ein gefragter Solist. Er musiziert mit erstrangigen Ensembles wie der Lautten Compagney Berlin, Capella Augustana Bologna, Dresdner Kapellsolisten, Batzdorfer Hofkapelle, Neues Bachsches Collegium musicum Leipzig oder dem Barockorchster Wrocław in ganz Europa und in Asien.
Sein vielfältiges Repertoire umfasst Werke von der Renaissance bis hin zur Moderne. Die Staatskapelle Dresden, das Gewandhausorchester Leipzig, die Dresdner Philharmonie, die Philharmonie Sofia sowie die  Sächsische Staatsoper sind seine musikalischen Partner.
In jüngster Zeit widmet er sich verstärkt dem Liedgesang und gab Liederabende in ganz Deutschland. Begleitet wird er dabei von der Pianistin Annegret Reich. Regelmäßige Produktionen für Radio und Fernsehen, sowie CD-Aufnahmen, wie die Gesamteinspielung der Werke Heinrich Schützs für „Brillant Cassics“, dokumentieren seine vielfältige Arbeit.
Der Bassbariton ist regelmäßiger Gast bedeutender Festivals im In- und Ausland. Dazu zählen das Leipziger Bachfest, Festival Bologna, Prager Frühling, Milan-Turin music festival, International Wratesławia Cantans, Festival Early Music Utrecht, Deutsches Mozartfest, Filharmonica Romana, Rheingau Musikfestival und das Deutsche Schützfest.

Radoslaw Rydlewski (Tenor)

als Philipp Melanchthon

Der in Polen geborene Tenor begann seine musikalische Ausbildung an der Staatlichen Musikhochschule seiner Heimatstadt Poznan. Nach dem Diplom im Fach Trompete und Klavier, absolvierte er ebenfalls an der Staatlichen Musikhochschule Poznan von 1992–1998 sein Gesangsstudium, welches er mit Magister abschloss und anschließend im Studiengang Opernstudio an der Staatlichen Hochschule für Musik und Darstellende Kunst Heidelberg-Mannheim ergänzte.
Der mehrfache Preisträger internationaler Gesangswettbewerbe machte seine ersten Bühnenerfahrungen bereits als Siebenjähriger mit dem weltberühmten Knabenchor “Polnische Nachtigallen“, mit denen er die darauf folgenden acht Jahre weltweit konzertierte.
Seine berufliche Laufbahn begann am Opernhaus Poznan, gefolgt von einem siebenjährigen Engagement am Theater Hof, wo er weit über 20 Titelpartien von Opern und Operetten sang. Darüber hinaus gestaltete er viele Gastrollen u. a. am Theater Luxemburg, Mannheim, dem Anhaltischen Theater Dessau, sowie in Dresden, Berlin, Bayreuth, Baden-Baden u. a.
Seit 2007 ist er Erster Tenor des Ensembles der Musikalischen Komödie der Oper Leipzig. Konzerttätigkeiten im In- und Ausland runden die künstlerisch vielseitige Tätigkeit des Tenors ab.

Diana Tomsche (Sopran)

als Ave von Schönfeld

Die in Berlin geborene Sopranistin begann ihre Gesangsausbildung bereits als Zwölfjährige. Ihr Gesangsstudium absolvierte sie an der Hochschule für Musik  „Carl Maria v. Weber“ in Dresden, welches sie dort mit Auszeichnung abschloss. Ihre Ausbildung vertiefte sie bei Meisterkursen von Elisabeth Schwarzkopf, Brigitte Faßbaender, Walther Berry und Julia Hamari. Nach ihrem Studium war sie Ensemblemitglied am Staatstheater Saarbrücken und dem Badischen Staatstheater Karlsruhe, wo Sie die wichtigsten Partien ihres Faches sang und sich ein breites Repertoire erarbeiten konnte.
Zahlreiche Gastengagements führten sie an wichtige deutsche Opernhäuser u. a. in Stuttgart, Dresden, Berlin, Mannheim, Hannover, Leipzig, Bonn, wo sie für ihre Interpretation der Gilda aus der Oper Rigoletto für den Preis „Beste Nachwuchssängerin“ nominiert wurde. Auslandsengagements führten sie in die Schweiz, Niederlande, Belgien, Österreich, Italien, Ungarn, Polen, Korea und in die Türkei. Sie war Gast bei den Wiener Festwochen, Dresdener Musikfestspielen, Händelfestspielen Karlsruhe und dem Internationalen Musikfestival in Istanbul.
Die Sopranistin arbeitete bisher u. a. mit so namhaften Dirigenten und Regisseuren wie Stefan Soltesz, Vladimir Jurowski, Zubin Metha, Ruth Berghaus, Harry Kupfer und Peter Konwitschny zusammen. Eine umfangreiche Konzert- und Liedtätigkeit führte sie unter anderem an den Gasteig in München, in die  Berliner Philharmonie, Hamburger Laeiszhalle, Bremer Glocke und ins Auditorium di Milano.

Barbara Sauter

Sprecherin

Nach dem Abschluss in Gesang und Operndarstellung an der Hochschule für Musik in München entschloss  sich Barbara Sauter zu einem weiterführenden Auslandsstudium in Gesang und Schauspiel in den USA.
Schon bald darauf  gründete sie 1989 zusammen mit Kollegen das Theaterensemble „Starlit-Water-Music-Production“ bei Seattle, Washington. Der Schwerpunkt dieser Theatergruppe lag im Schauspiel- und Musicaltheater. Trotzdem wurden die Oper und vor allen Dingen die Operette nicht vernachlässigt.
Bis 1995 trat sie vorwiegend in Washington und Oregon auf und konnte sich so im Laufe dieser Jahre ein umfangreiches Bühnenrepertoire erarbeiten.

Ab 1999, nach einer künstlerischen Schaffenspause, bedingt durch einen schweren Autounfall in den USA und nach ihrer Rückkehr in die Heimat, etablierte sich Barbara Sauter vor allem als freischaffende Sängerin im süddeutschen Raum und besonders im Bereich des Konzert-, Oratorien- und Liedgesangs. In den darauf folgenden Jahren folgten den Konzertengagements schnell auch Verpflichtungen zu Oper-, Operetten- und Galaabenden, sowie Musical-Soireen und Oper- und Operettenproduktionen im deutschsprachigen Raum, wie auch Spanien, Irland und Italien.