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4. Workshop Saxophonorchester
06. - 10. März 2019

Die Deutsche Bläserakademie und das Saxophonquartett clair‑obscur laden im März Saxophonstudenten und fortgeschrittene Musikschüler zu einem einzigartigen Orchesterworkshop unter der Leitung von Prof. Michael Böttcher ein.

Symphonischer Klang

Die Workshop-Teilnehmer bilden das bis zu 30 SaxophonistInnen starke Orchester und werden durch Schlagzeug/Percussion und Kontrabass der Sächsischen Bläserphilharmonie unterstützt. So entsteht ein Orchesterklang von symphonischer Tiefe und Größe, der weit über die Klangmöglichkeiten der gängigen 12er Besetzung eines Saxophonensembles hinausgeht.

Öffentliche Abschlussmatinee

Die Ergebnisse des Workshops werden in einem öffentlichen Matinéekonzert am 10. März 2019 in der Deutschen Bläserakademie präsentiert.

Packendes Repertoire

Hauptwerk des zu erarbeitenden Konzertprogramms werden die „Symphonic Dances from West Side Story“ von Leonard Bernstein sein - eines der originellsten und besten Werke im Grenzbereich von Jazz und Symphonik.
Ergänzt wird dieses Werk um eine weitere Bearbeitung: Der im deutschsprachigen Raum recht unbekannte englische Komponist Peter Warlock schrieb zu Beginn des 20. Jahrhunderts die neobarocke „Capriol Suite“: Musik voller Überraschungen, die Publikum und Spielern in halsbrecherischen Wendungen immer wieder den Boden unter den Füssen wegzuziehen scheint.
Und natürlich darf auch ein Originalwerk für Saxophonorchester nicht fehlen: Michael Nyman‘s Hit „An Eye for optical theory“ wird der krönende Abschluss des Konzertes sein.
Zusätzlich zu den Tuttiwerken wird innerhalb der Registerproben auch Kammermusik erarbeitet. Diese wird je nach Leistungsstand der Teilnehmer vor Ort ausgewählt. Gern können auch „Wunschwerke“ mitgebracht werden.

Leitung: Prof. Michael Böttcher


Die musikalische Leitung übernimmt Professor Michael Böttcher von der Hochschule für Musik und darstellende Kunst Frankfurt (Main). Der Multi-Instrumentalist, der u. a. selbst auch Saxophon spielt, kann als Professor für Orchester- und Chorleitung auf umfassendes Wissen und große Erfahrung im Umgang mit professionellen Ensembles jeder Art verweisen. Als langjähriger Dirigent des einzigen professionellen deutschen Saxophonorchesters „Selmer Saxharmonic“ verfügt er zusätzlich über beste Qualifikationen im Umgang mit großen Saxophonbesetzungen.
Die Mitglieder von clair-obscur, mit denen ihn eine langjährige Zusammenarbeit verbindet, stehen für die Registerproben, instrumentenspezifischen Einzelunterricht und die Erarbeitung von Kammermusik zur Seite.

Dozenten: Saxophonquartett
"clair-obscur"


Die Satzproben und die Arbeit in den kleineren Ensembles werden durch die Mitglieder des Berliner Saxophonquartetts „clair-obscur“ durchgeführt, die ebenfalls im Orchester mitspielen.

  • Jan Schulte-Bunert (Sopransaxophon)
  • Maike Krullmann (Altsaxophon)
  • Christoph Enzel (Tenorsaxophon)
  • Kathi Wagner (Baritonsaxophon)

Seit der Gründung des Quartetts vor 15 Jahren ist größtmöglicher Ausdruck das Ziel der vier Saxophonisten von clair-obscur.
Im Kammermusikstudium an der Hochschule für Musik „Hanns Eisler“ Berlin lernten sie bei ihrem Mentor Prof. Friedemann Weigle vom Artemis Quartett alle Feinheiten der Kammermusik, sozusagen das Handwerk, um die musikalischen Dimensionen ihrer Besetzung in allen Extremen auszuschöpfen.
Das Repertoire von clair-obscur ist scheinbar unerschöpflich. Es gibt nichts, was die vier Musiker über die Originalliteratur hinaus nicht ausprobieren.
In teils wagemutigen Bearbeitungen spielen sie Klaviermusik und Streichquartette, lassen die verschiedenen Klangfarben eines großen Symphonieorchesters auf ihren Saxophonen lebendig werden.